| Leinwand | Dieser Text beschreibt Leinwand. Der untere Text beinhaltet die Leinwand Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Leinwand Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Leinwand fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Leinwand möglichst ausführlich zu halten.
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Leinwand ArtikelWenn Sie eine Erklärung für leinwandbindige Gewebe suchen, finden Sie sie unter Leinwandbindung.----Eine Leinwand ist ein Tuch, in der Regel aus Leinen, das auf einem Holzrahmen aufgespannt ist. Sie dient bei zahlreichen Maltechniken, zu dem Beispiel der Acryl- und Ölmalerei als Malunterlage.
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Für die Malerei eignen sich fast alle Stoffe, selbst Synthetik. Da die Gewebestruktur einen erheblichen Einfluss auf die stoffliche-gestalterische Wirkung des Gemäldes hat, sollte dieser Wahl die gleiche Aufmerksamkeit entgegengebracht werden wie dem Rest des Malprozesses. Die verschiedenen Epochen hatten auch ihre unterschiedlichen Vorlieben. In der älteren Kunst bevorzugte man Stoffe aus Hanf, die sehr robust waren. Die Knoten, die in jedem handgewebten Tuch zu finden sind, wurden mit einem Hammer flach geschlagen. Beim mehrmaligem Vorleimen wurden sie stets wieder zwischendurch abgeschliffen, um die Oberfläche möglichst glatt zu bekommen.
Mit der Industrialisierung mit ihren mechanisch gewebten Stoffen verbreiteten sich Baumwollstoffe stärker. In der moderneren Malerei fand man wieder zurück zu den handgewebten Hanfstoffen und setzte bewusst die Struktur als Gestaltungsmittel ein.
Buch-Tipp: Das große Buch der Acrylmalerei. Kunst für Kreative. Leinwand Keilrahmen & Co Acrylmalerei Schritt für Schritt! Dieses Buch vermittelt Acrylmalerei Schritt für Schritt und ist optimal und didaktisch aufgebaut. Gottlob wird auf die aus anderen Büchern bekannten Vorlagen oder langweiligen DVDs verzichtet. Der Interessierte wird an verschiedene Maltechniken herangeführt und erhält wirklich wertvolle Tipps zu den unterschiedlichen... |
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Das Bespannen von Leinwänden bedarf einer gewissen Geschicklichkeit und Übung. Der Stoff wird auf einen Holzrahmen gespannt. Dabei spannt man stets diagonal über Kreuz, also zuerst die Ecke links oben, dann rechts unten und so weiter. Die Keile, die moderne Rahmen an der Rückseite haben, dienen nicht dazu, misslungene Bespannung zu korrigieren, sondern Spannungsveränderungen durch veränderte Luftfeuchtigkeit und Temperatur auszugleichen.
Buch-Tipp: Die Dämonische Leinwand Interessantes Tor in die welt des frühen Horrorfilms Es ist allerdings kein Buch in dem Sinne eines Monster- oder Vampirlexikons. Lotte Eisner war in den Zwanziger und Dreißiger Jahren in Paris als Journalistin tätig und kannte viele Filmgrößen, z. B. Fritz Lang, Leni Riefenstahl, Louise Brooks, Chaplin und andere. Der Film konzentriert sich hauptsächlich... |
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Ist der Stoff aufgespannt, wird er mit einer so genannten Vorleimung, also einer stark verdünnten Leimlösung, behandelt. Heutzutage gibt es moderne Binder wie Acryl, die sehr 'gutmütig' sind. Die alte Technik nutzte Knochenleim , dessen Verarbeitung etwas schwieriger ist. Knochenleim muss vorsichtig erhitzt werden, am besten in einem Wasserbad, damit er nicht anbrennt. Zuweilen stinkt Knochenleim ganz erbärmlich.
Bei Knochenleim muss exakt auf die richtige Mischung aus Wasser und Leim geachtet werden. Gibt man zu viel Leim dazu, entwickeln sich beim Trocknen zu hohe Spannungen, die zu dem Bruch der Leinwand führen können. Das Verhältnis von Leim (in trockener Form) zu Wasser sollte in Gewichtsanteilen 80/1 Tausend nicht überschreiten. Auf einen Liter Wasser kommen somit maximal 80 g Leim, bei der ersten Vorleimung gar ca. 40/1 Tausend Teile.
Beim Vorleimen hat der Autor die besten Ergebnisse mit einem breiten Quast (breiter Pinsel um Tapeten einzukleistern) gemacht.
Buch-Tipp: Die lyrische Leinwand. Die Bildkunst des Kameramanns Robby Müller Um ausführliche Informationen zum Buch " Die lyrische Leinwand. Die Bildkunst des Kameramanns Robby Müller" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet. |
Weitere mögliche Zutaten und Beimengungen | |
Da der Knochenleim nachdem Trocknen weiter wasserlöslich bleibt, ist er für Maltechniken auf Wasserbasis ungeeignet. Um die Wasserlösichkeit herabzusetzen, kann dem Leim Alaun (Kalium-Aluminium-Sulfat) hinzugesetzt werden. Dieser bewirkt ein Aufschlüsseln des Eiweißanteils in dem Leim und sorgt für eine zusätzliche Bindung durch Eiweißketten, die später unlöslich trocknen (vergleichbar mit dem Bindemittel Kasein (Casein, Käsestoff).
Es können auch Eier hinzugefügt werden; so entsteht eine Eitempera. Mit dieser sollte sehr sparsam umgegangen werden, da Eitempera nicht so flexibel ist wie Leim und schnell zu dem Brechen neigt. Dieser Nachteil spielt auf starren Bildträgern wie Holzlatten keine Rolle, wo es dann auch bedenkenlos eingesetzt werden kann. Diese Eitempera-Grundierungen brauchen zur vollständigen Durchtrocknung länger als reine Leim-Gründe. Zwar sind sie genauso schnell 'wischfest' (das heißt, man kann bereits mit der trockenen Hand darüber streichen), aber bis sie wasserunlöslich sind braucht es mehr Zeit.
Gelegentlich wird auch Honig als Zusatz erwähnt, um die Flexibilität zu erhöhen. Davon ist aber abzuraten. Die (vermeintlich) erhöhte Flexibilität entsteht ca. dadurch, dass der Honig das Wasser länger bindet, was aber einen isolierenden Effekt auf die darüberliegenden Ölschichten hat.
Buch-Tipp: Leinwand lesen marsch, marsch endlich mal einen zaimoglu gelesen und nicht ca. irgendwelche feuilleton-abfälle. über dieses kleine werk darf man nicht allzu viel sagen, da sonst schon allzu viel verraten wird. in jedem fall fesselnd bis zu dem schluss, sowohl in inhalt als auch sprache. wo gibts denn sonst noch so was?lesenswert für jeden, weil er hier mal... |
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Bevor die Leinwand benutzt werden kann, muss sie grundiert werden. Es gibt zwar einige Beispiel der neueren Malerei, bei der als gestalterisches Mittel darauf bewusst verzichtet wurde, doch ist davon abzuraten. Die Grundierung dient der Konservierung, und eine helle Grundierung verstärkt die Leuchtkraft der Farben. Ungrundierte Stoffe werden schneller brüchig.
Rembrandt bevorzugte eine dunkelbraune Grundierung, was seinen Bildern die dunkle warme Ausstrahlung verleiht. Rubens hingehen bevorzugte den weißen Gipsgrund mit heller Blaugraulasierung. Dadurch wurde das wahre Feuerwerk an Farben möglich, die so typisch für seine Bilder sind, die ca. so strotzen vor Energie und Dynamik.
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Leim ist fast farblos. Für einen weißen Untergrund mischt man der Grundierung darum weiße Pigmente zu. Hier bietet sich an Kreide , Zink-Weiß und Titanweiß. Das früher beliebte, aber giftige Bleiweiß wird heute nicht mehr benutzt, stattdessen wird meist Titanweiß bevorzugt, das eine ähnlich gute Deckkraft besitzt.<! stimmt das? Was, das es besser deckt oder das es giftig ist?--> Da Titanweiß relativ teuer ist und für die Grundierung große Mengen benötigt werden, wird es ab und zu auch mit dem preiswerteren Zinkweiss oder der noch billigeren Kreide gestreckt. Die Kreide sollte vorher etwa 24 Stunden in Wasser "eingesumpft " werden, weil sie eine enorme Saugkraft hat, die das Trockenverhalten sonst negativ beeinflussen kann.
Je mehr Kreide benutzt wird, desto saugfähiger wird der Grund. Das kann so weit gehen, dass das gesamte Bindemittel der Farbe, mit der darauf gemalt wird, abgesaugt wird und die Farbe sehr matt aussieht und zu dem Teil "abkreidet" (Das Gegenteil von "wischfest"). Auch nachdem völligen Durchtrocknen kann die Farbe beim Drüberwischen an der Hand zurückbleiben, weil nicht mehr genügend Bindemittel vorhanden ist, um einen geschlossenen Malfilm zu bilden.
Zum Auftragen der Weiß-Grundierung haben sich Farbrollen bewährt.
Buch-Tipp: Ma'Claim. Finest photorealistic Graffiti: Finest Photorealistic Graffiti finest photorealistic Graffiti all over the planet ! Die Ma'claims sind wirkliche Experten auf dem Gebiet des Photorealistischen Graffiti. Trotzdem mussten ihre Fans wirklich lange warten auf dieses Buch, aber das war nicht zu ihrem Nachteil. Wer Lust auf freshe Styles mit hammermäßigen Characters hat (oh es tut fast weh, diese beschränkte Wort... |
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Gemeint ist nicht, dass das Papier direkt auf dem Holzrahmen befestigt wird, sondern auf der Stoffbespannung, quasi als Grundierung mit allen Vor- und Nachteilen die Papier hat; so zu dem Beispiel dem starken Hang zu dem Vergilben bei Sonnenbestrahlung. Dies ist eine Sondertechnik, die ca. wenig verbreitet ist. Bezeichnenswert ist sie eigentlich ca. in dem Zusammenhang mit der Dada-Bewegung und ihren Collagen.
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Bei den vielerwähnten Gipsgründen handelt es sich nicht um Stuck-Gips oder dergleichen, der nach Wasserzugabe abbindet, sondern um Kreide-Gründe.
Buch-Tipp: Quadratologo. Einfach Malen im Quadrat hach, soooo entspannend. . . hat mir besonders gefallen! es handelt sich um ein einfaches system, bei dem die farbe auf einen mit einem netz bespannten keilrahmen kästchen für kästchen aufgetragen wird - die aufregenenden effekte werden dadurch erzielt, dass man beim aufnehmen der farbe den pinsel zwischendurch nicht auswäscht, wodurch jedes kästchen... |
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Bevor der eigentliche Malprozess beginnt, wird häufig noch eine so genannte Isolierung aufgetragen. Diese hat zu dem einen die Aufgabe, die Saugfähigkeit des Malgrundes zu regulieren und zu dem anderen gestalterische Gründe. So benutzte Rubens zu dem Beispiel bewusst eine unregelmäßige streifige graublaue Isolierung. Wer schon mal versucht hat, auf einem strahlend weißen Untergrund die Vorzeichnung anzulegen wird wissen, wie schwer es ist, die richtigen Proportionen zu finden, besonders bei großformatigen Bildern. Darum wird bewusst die Gleichmäßigkeit damit durchbrochen. Als Material kann alles dienen das "Mager" genug ist (siehe unten "Fett auf mager") und ca. wenig zur Vergilbung neigt.
Buch-Tipp: Shrek. Aus dem Sumpf auf die Leinwand Für SHREK-Fans ein absolutes MUSS Nicht ca. für eingefleischte Fans des liebenswerten Ogers absolut empfehlenswert, sondern auch für jeden der mal einen Blick hinter die Kulissen des modernen Animationsfilms werfen will. Das Buch erzählt die Enstehungsgeschichte der SHREK-Filme, angefangen von der ersten Idee bis hin zu dem aktuellen Blockbuster "SHREK... |
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Eine Faustregel, die beim Bildaufbau stets berücksichtigt werden sollte (und das betrifft das gesamte Bild - nicht ca. die Grundierung), lautet: "Fett auf mager". "Fett" heißt bindemittelreich und "Mager" bindemittelarm. Also stets eine bindemittelärmere Schicht unter eine bindemittelreichere Schicht. Und zwar aus zwei Gründen: Erstens um Spannungen zwischen den einzelnen Bildschichten zu vermeiden und zu dem anderen eine gute Haftung zu gewährleisten. Auch zwischen den einzelnen Bindemitteln gibt es eine fett-auf-mager-Hierarchie, so sind die wasserlöslichen die "Mageren" und die öllöslichen die "Fetten". "Fette" Bindemittel dehnen sich beim Trocknen physisch aus; also Ölfarbe zu dem Beispiel. Die "Mageren" hingegen ziehen sich zusammen; ganz extrem zu dem Beispiel bei Kaseien. Würde man versuchen, eine Kaseien-Farbe auf eine Öl-Farbe aufzutragen, würde sie zu dem einen "abperlen" und zu dem anderen (wenn man sie dann durch Zugabe von zu dem Beispiel Ei "Emulgiert" und doch noch zu dem Haften bringt) nach kurzer Zeit unter der Ausdehnung der Ölfarbe reißen.
Ist eine Malschicht einmal zu "fett" geraten, um sie noch weiter übermalen zu können, sollte man nicht die Arbeit scheuen und sie durch Schleifen oder Abbeitzen wieder vorsichtig abtragen, bis man auf einen Grund stößt, der wieder tragfähig ist.
Buch-Tipp: Von Herzen. Holz & Leinwand auf romantische Art Die Beschreibung für das Buch " Von Herzen. Holz und Leinwand auf romantische Art" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. |
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Heutzutage verkaufen Künstlerbedarfsläden fertige Grundierungen. Für die meisten Fälle reicht sogar bessere Wandfarbe völlig aus. Ca. wenn man völlig Herr über die Merkmale des Malgrundes sein will, muss man sich auf das Abenteuer des Selbermachens einlassen.
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